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GOLDEN HELIX AWARD 2011 mit ER-Path |
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Die prozessorientierte Umsetzung der bereits 2 Jahre praxiserfahrenen Notaufnahmen-Lösung ER-Path von ClinPath im Klinikum Frankfurt (Oder) wurde zum Gewinner des Golden Helix Award des Verbandes der Krankenhaus-Direktoren prämiert. Auf den Gewinn des Goldenen Helix 2011 sind wir neben den weiteren Preisen dieses Jahr besonders stolz, da hier die Funktionalität, die Anwendbarkeit und der positive Nachweis für die Klinik, für die Ärzte und Pflegekräfte und natürlich für die Patienten auf „Herz-und-Niere“ erfolgreich nachgewiesen, durch die hochkarätig besetzte Jury Experten geprüft und bestätigt wurden. Auf Grundlage von bereits über 55.000 Patienten konnte:
- Eine überdurchschnittliche kürze stationäre Verweildauer der über die Notaufnahme aufgenommenen Patienten
- Eine positive Mitarbeiter-Zufriedenheit in Bezug auf Kommunikation, Ablaufstruktur und Einarbeitung
- Durch die Modifikationen eine deutliche bessere Priorisierung der Untersuchungen
- Schnellerer Durchlauf der Patienten
- Überdurchschnittliche Patientenzufriedenheit im TK-Monitor (externe Messung!)
- Deutliche Reduzierung der Beschwerden auf vereinzelte / Monat
- Hohe Integration in die Systemlandschaft
nachgewiesen werden! Die Lösung steuert und dokumentiert nicht nur in einem Formular die Ersteinschätzung sondern steuert direkt und übersichtlich die Abläufe – mit automatischer Dokumentation und Integration, inkl. Integration von Geräten (wie bspw. Laborgeräte von Radiometer oder Patientenmonitoring).
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„Die Übersicht gibt nicht nur uns Ärzten mehr Sicherheit, auch die Patienten fühlen sich durch den Erstkontakt in der Ersteinschätzung gut aufgehoben und profitieren durch die Qualitätsverbesserung, z.B. durch die unverzögerte Gabe von Schmerzmedikation und geringere Wartezeiten“, erklärt Frau Dr. Wilke.
Aufgrund des drastischen Anstiegs der Patientenzahlen in den Notaufnahmen wurde im Klinikum Frankfurt/Oder eine gut strukturierte und lückenlos dokumentierte Ersteinschätzung mit anschließender prozessorientierter Patientensteuerung über klinische Behandlungspfade eingeführt. Das Verfahren ist aktuell in Deutschland einmalig und es sind bereits über 65.000 Patienten dokumentiert und ausgewertet erfasst.
Das Programm basiert auf der Idee ein Ersteinschätzungssystem als Einstiegs-Scoring direkt mit der Anknüpfung an qualitativ hochwertige Behandlungsempfehlungen durch flexible patientenorientierten Behandlungspfade als prozessorientiertes Instrument zu ergänzen.
Die standardisierte Ersteinschätzung kann eine Dringlichkeit, Priorität und Behandlungsreihenfolge empfehlen und im Rahmen des Risikomanagements die Entscheidungen nachvollziehbar und doku-mentiert abbilden. Die Krankheitsschwere kann nach definierten Parametern, Entscheidungskriterien und Indikatoren bestimmt und empfohlen werden. Umgesetzt wurde ein 5-stufiges Ersteinschätzungssystem mit hoher Sensitivität, Spezifität, Reliabilität und Validität.
Die klinischen Behandlungspfade ermöglichen eine Empfehlung des standardisierten Vorgehens. Es wurde eine modulare und patientenorientierte Lösung der ClinPath GmbH implementiert. Sie ermöglicht die Abbildung und Dokumentation der Behandlungspfadschritte nach gegebenem Muster, bei völligem Erhalt der Therapiefreiheit des Arztes. Durch die flexible Gestaltung in EDV-Checklisten können die Behandlungspfade den tatsächlichen Verlauf des individuellen Patienten abbilden und dokumentieren.
Durch regelmäßige Auswertungen im Verlauf sind erste Prozessoptimierungen möglich geworden und bereits umgesetzt, die zu einer deutlichen Verbesserung der Abläufe in der Notaufnahme sowie vor- und nachgelagerten Bereich führten. Daraus konnte eine deutlich verbesserte Versorgung der Patienten erzielt werden.
Durch Auswertung der nachvollziehbaren und dokumentierten Prozesszeiten und Maßnahmen konnten bislang unter anderen folgenden Verbesserungen erreicht werden:
- das Beschwerdemanagement wurde wesentlich vereinfacht
- das Prozessmanagement sowohl innerhalb der Notaufnahme als auch mit Ausstrahlung auf die vor – und nachgelagerten Bereiche konnte verbessert werden; z.B. die Konsilzeiten und Bettenmanagement
- deutliche Verbesserung im Bereich der Behandlungszeiten
- Erlössicherung und –anhebung bei gleichzeitigem Senken der Kosten durch transparenten Ressourceneinsatz
Das System wird ständig weiter entwickelt. So ist bereits neben der direkten Integration des AQT-Gerätes von Radiometer eine Chestpain Überwachung inkl. GRACE-SCORE integriert. Als nächste Ausbaustufe ist auch die Anbindung an den Rettungs- und Notarztdienst via Datentransfer möglich und angedacht. Weitere Zeitreserven zur optimalen und schnellen Versorgung von hochgradig gefährdeten Patienten – bis hin zur schnellen Anmeldung in versorgende Strukturen (Herzkatheter, CT etc.) können so realisiert werden. Durch die besondere Form der Ausführung von Behandlungspfaden, ist es jetzt auch möglich – Prozesskosten zu berechnen und so, neben den gefundenen Erlösstrategien, Kosten transparent zu machen und zu senken.
Das System ist so konfigurierbar, dass es auf die verschiedenen Anforderungen der Notaufnahmen leicht angepasst werden kann – auch zum Beispiel für die verschiedenen Ersteinschätzungsverfahren. |